Verantwortung wird neu geschnitten.
Menschen führen weniger Einzelschritte aus. Sie gestalten Ziele, Regeln, Entscheidungskompetenz, Ausnahmen und Eskalation.
Agentic Engineering Reifegradmodell
Die sieben Level beschreiben die größte Einheit, die sich verlässlich delegieren lässt. Sie messen weder Modellintelligenz noch die Anzahl installierter Tools. Jede Stufe braucht eigene Evidenz, Grenzen und menschliche Verantwortung.
Die kurze These
Autonomie wächst nicht durch Behauptung. Sie wächst, wenn ein kleinerer Loop wiederholt funktioniert, sichtbar scheitert und sicher fortgesetzt oder gestoppt werden kann.
Die Progression
Höhere Level bauen auf belegten niedrigeren Leveln auf. Bewertet wird jeder konkrete Entscheidungsbereich getrennt, nicht das Team als Ganzes. Wo Rechte, Recovery oder Evidenz schwächer sind, begrenzt diese Dimension die sichere Stufe.
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Kein Statusmodell
Eine klar begrenzte Aufgabe ist auf Level 1 richtig aufgehoben. Ein wiederkehrender Workflow kann auf Level 5 vollständig sein. Entscheidend ist nicht die höchste Zahl, sondern ob Delegation, Risiko und Evidenz zur Aufgabe passen.
Mehr als Technik
Menschen führen weniger Einzelschritte aus. Sie gestalten Ziele, Regeln, Entscheidungskompetenz, Ausnahmen und Eskalation.
Tests, Richtlinien, Beobachtbarkeit, Rollback und Outcome-Signale tragen Routineentscheidungen. Menschen prüfen neue Semantik und materielles Risiko.
Signale werden eingeordnet, als kleine Experimente umgesetzt, im Betrieb beobachtet und für die nächste Investitionsentscheidung genutzt.
Beleg und Zielbild
Mein öffentliches Agentic Engineering Harness belegt wiederverwendbare Methoden, Skills, Regeln und Prüfungen. Die private Implementierung belegt den Betrieb über reale Repositories. Value Pipeline ist das kommerzielle Zielbild für Level 7 und noch in Entwicklung.
Agentic-Arbeitsmodell ansehenWir starten nicht bei Level 7. Wir starten bei einem wiederkehrenden Engpass, einer klaren Grenze und der kleinsten Stufe, die messbar mehr Wirkung schafft.